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IG Metall

Seit 2014, dem Jahr in dem ich zum Jugend und Auszubildendenvertreter gewählt wurde, bin ich in der IG Metall Berlin aktiv. Ich erinnere mich noch, wie ich damals gedacht habe: "Um ein guter Jugendvertreter zu sein, muss ich in der IG Metall aktiv sein." 

Soweit so gut - als ich dann das erste Mal bei einem Ortsjugendausschuss war und die Gespräche hörte in denen es im wesentlichen um Problem mit Ausbildung und Betrieb ging, ging mein erster Beitrag etwa so: "Ja, das mag bei euch alles stimmen, aber bei uns alles ganz toll."

Ja, viel Zeit ist seit dem vergangen und spätestens nach der sechsten Umstrukturierung ist klar: Von alleine ist hier gar nichts toll.

Ihr findet hier alles rund um mein Engagement in der IG Metall. 

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Ehrenämter in Berlin

Als aktives Mitglied der IG Metall engagiere ich mich in mehreren ehrenamtlichen Funktionen: Ich bin Delegierter in der Geschäftsstelle Berlin, Mitglied der Tarifkommission sowie der Verhandlungskommission. In diesen Rollen setze ich mich für gerechte Arbeitsbedingungen, solidarisches Handeln und die Stärkung kollektiver Mitbestimmung ein. Das wesentliche Instrument dafür sind die Tarifverträge der IG Metall.

Ich bin der Überzeugung, dass soziale Gerechtigkeit und demokratische Teilhabe am Arbeitsplatz kein Privileg, sondern ein Recht sind.

Betriebliche Konflikte und kollektives Engagement

Als Gesamtjugend- und Auszubildendenvertreter war ich in zahlreiche betriebliche Konflikte eingebunden, die weit über Tarifrunden hinausgingen. Dazu zählten der geplante Stellenabbau 2015 in Berlin, die Standortschließungen 2017 in Görlitz sowie ein weiterer Stellenabbau im selben Jahr in Berlin. Diese Auseinandersetzungen waren einschneidend – nicht nur für die Beschäftigten, sondern auch für uns junge Kolleg*innen.

Viele Auszubildende und dual Studierende haben sich damals mit großem Einsatz beteiligt: in Aktionen, in Diskussionen, in der Organisation von Widerstand. Unser gemeinsames Engagement war geprägt von Solidarität, Lernbereitschaft und einem tiefen Sinn für Gerechtigkeit. Der Konflikt endete nicht 2017 – er zog sich bis 2025 hin und mündete in die größte Unternehmensausgliederung der deutschen Nachkriegsgeschichte. Diese Jahre haben mich und viele andere geprägt – nicht nur politisch, sondern auch menschlich.

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Podcast Arbeitswelten 

Insgesamt fünf mal durfte ich in der Podcastreihe Arbeitswelten meine Meinung im Gespräch mit jungen Politikern und Aktivisten zu aktuellen Themen äußern. 

Fridays For Future und IG Metall? Sozial-ökologischer Wandel: Wie geht das? Kein Abbau fossiler Brennstoffe, mehr öffentlicher Nahverkehr – das sind einige der Ziele von Fridays For Future. Unter den Aktivisten sind auch junge Metallerinnen und Metaller. In der neuen Episode des Audio-Podcasts ARBEITSWELTEN redet Philipp Eins mit Enrico Wiesner, Ausbildungsvertreter bei Siemens Energy in Berlin. Der 25-jährige Industriemechaniker engagiert sich seit 2014 in der Auszubildendenvertretung, seit 2018 zusätzlich bei Fridays for Future.

IG Metall Jugend und Grüne Jugend im Austausch Staffel 4, Episode 1: In der vierten Staffel schaut Philipp Eins nach dieser wegweisenden Bundestagswahl und ihrer Bedeutung für die Politik der kommenden Jahre gemeinsam mit jungen Aktivistinnen und Aktivisten sowie jungen Politikerinnen und Politikern in die Zukunft. Sie sprechen über ihre Vorstellungen von Fortschritt und welche Rolle gewerkschaftliche Werte wie Solidarität oder Gerechtigkeit dabei spielen. In Episode 1 sitzen sich Enrico Wiesner (26 Jahre, seit 2014 in der Berliner IG Metall Jugend und seit 2018 auch bei Fridays for Future engagiert) und Jette Nietzard (22 Jahre, seit Oktober 2020 Beisitzerin im Landesvorstand der Grünen Jugend in Berlin) gegenüber und tauschen sich über ihre Vorstellungen von Zukunft und die anstehenden Erfordernisse aus.

Sozialer Fortschritt – wie Jusos den Bundestag verändern wollen In der aktuellen Staffel unseres Audio-Podcasts ARBEITSWELTEN, der sich um die Zukunftsvorstellungen der jungen Generation dreht, nehmen eine junge Politikerin und ein junger Gewerkschafter den Fortschrittsbegriff genauer in den Blick. Sie tauschen ihre Definitionen von Fortschritt aus und diskutieren, wie sich Zusammenhalt und Gerechtigkeit – unsere gewerkschaftliche DNA – damit in Einklang bringen lassen. Was heißt eigentlich Fortschritt? Laut Umfragen denken viele Menschen dabei an mehr Umweltschutz und technische Entwicklungen. Elektroautos und Windkraft statt Benziner und Kohle also. Aber was ist eigentlich mit unseren gewerkschaftlichen Werten wie sozialer Zusammenhalt und Gerechtigkeit? Wie fortschrittlich sind bessere Lebensbedingungen für alle? Das diskutieren in dieser Folge der Arbeitswelten die Berliner Juso-Chefin Sinem Taşan-Funke und der Gewerkschafter Enrico Wiesner von der IG Metall Jugend.

Jungliberaler und Gewerkschafter im Gespräch In Episode 3 der vierten Staffel der ARBEITSWELTEN reden Phillip Proske (24) und Enrico Wiesner (26) über ihre Vorstellungen von Zukunft und wie die großen Herausforderungen bewältigt werden können. Phillip Proske ist Mitglied im geschäftsführenden Landesvorstand der Jungen Liberalen in Berlin. Sein Gegenüber ist auch in dieser dritten Episode der aktuellen ARBEITSWELTEN-Staffel Enrico Wiesner als Vertreter der IG Metall Jugend Berlin-Brandenburg-Sachsen.

​Fortschritt – trotz Krieg?! IG Metall Jugend und Linke Jugend im Austausch​ Krieg in Europa, Flucht, Waffenlieferungen aus Deutschland, Wirtschaftssanktionen und Diskussionen um ein Energieembargo gegen Russland: Seit der letzten Folge der ARBEITSWELTEN ist die Welt eine andere. Sozialer Zusammenhalt und eine nachhaltige Energieversorgung haben durch den Konflikt in der Ukraine einen normalen Aktualitätsschub bekommen. In der neuen Podcast-Episode diskutiert Philipp Eins mit einem jungen Vertreter der Linken in Brandenburg und einem jungen Gewerkschafter.

Zeitungsartikel

Fridays for future und die IG Metall?

Zum Artikel

​Vertrauensleute sind Lotsen im Betrieb

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Projekt Ravensbrück

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m Rahmen der Projektwoche 2019 des Siemens@Ravensbrück-Projekts war ich maßgeblich an der Auseinandersetzung mit der Geschichte des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück beteiligt. Gemeinsam mit internationalen Teilnehmenden haben wir historische Spuren freigelegt, Gedenktafeln gereinigt und uns intensiv mit den Lebens- und Arbeitsbedingungen der Häftlinge auseinandergesetzt. Dieses Engagement diente nicht nur der praktischen Erinnerungsarbeit, sondern auch der kritischen Reflexion über die Rolle von Unternehmen wie Siemens während der NS-Zeit.  

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